Die Abteilung Kommunikationstheorien und Öffentlichkeiten beschäftigt sich mit den theoretischen und historischen Grundlagen gesellschaftlicher Kommunikation. Sie richtet dabei ihr Hauptaugenmerk auf die gesellschaftlichen Bezüge von massenmedialen und digital vernetzten, d.h. öffentlichen Kommunikationsstrukturen und Medienprozessen. Ihr Ziel ist, Beiträge zur Weiterentwicklung einer gesellschaftsbezogenen, kritischen Kommunikationswissenschaft zu leisten.

In der Forschung verfolgt die Abteilung Kommunikationstheorien und Öffentlichkeiten sozialwissenschaftliche Fragestellungen und Perspektiven unter Einbeziehung kulturorientierter Ansätze. Dabei orientiert sie sich bewusst interdisziplinär. Die Forschungsschwerpunkte der Abteilung liegen auf der Weiterentwicklung von Öffentlichkeitstheorien und -modellen, der kommunikationswissenschaftlichen Geschlechterforschung sowie auf der Analyse medialer Repräsentationen mittels einer intersektionalen Perspektive.

Derzeit werden Forschungsprojekte durchgeführt, die sich theoretisch und methodisch mit aktuellen Problemen der Herstellung von Öffentlichkeiten, mit medial konstruierten Stereotypen und Vorurteilen (z.B. in Bezug auf Geschlecht, Ethnie, Klasse und Alter) sowie mit Protest in und mittels digitaler Medien befassen.

Im Mittelpunkt der Lehre steht die Vermittlung von Kenntnissen über Theorien und Methoden der Medien- und Kommunikationswissenschaft, auch unter historischer Perspektive.

Zu den regelmäßig von Mitgliedern der Abteilung angebotenen Lehrveranstaltungen gehören im BA die STEOP-Vorlesung „Einführung in die Kommunikationswissenschaft“, die Vorlesungen mit Übung „Theorien 1“ und „Inklusion/Exklusion in und durch Medien“ sowie das Proseminar „Methoden“, im MA die Vorlesung mit Übung „Theoriewissen“, zudem Spezialisierungsseminare und Konversatorien.




Gabriele Hacker

Sekretariat

Abteilung  Kommunikationstheorien und Öffentlichkeiten
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